TUS Kirchberg - FV HH Morbach
Die nach der Winterpause noch sieglose FV Hunsrückhöhe Morbach ist ab 19.30 Uhr beim TuS Kirchberg gefordert.
Der seit rund zwei Wochen amtierende Trainer Pascal Meschak erwartet nach dem jüngsten 1:3 gegen den SV Laubach eine Reaktion: „Dass meine Spieler gut kicken können, wissen wir. Aber ich habe das Gefühl, dass der eine oder andere einen Schritt weniger als nötig macht.“ Torwart Yannick Görgen fehlte zuletzt aus beruflichen Gründen und kehrt wieder zurück. Matthias Haubsts Einsatzfähigkeit ist noch fraglich.“
Quelle: Volksfreund - FuPa,net
TuS Kirchberg gegen FV Morbach

Bewahrt vor dem Heimspiel am MIttwochabend gegen Morbach die Ruhe beim TuS Kirchberg: Coach Selim Denguezli.
Es ist ein Derby, wenn auch kein ganz heißes, da Kirchberg und Morbach oft in verschiedenen Ligen und dazu noch in verschiedenen Kreisen unterwegs waren. 30 Kilometer trennen beide Orte aber nur. In der Rheinlandliga-Tabelle trennen sie zwölf Zähler.
Zwei Heimspiele gegen Teams aus dem sicheren Bereich der Fußball-Rheinlandliga und ein Auswärtsspiel bei einem Klub, der sich wie der TuS Kirchberg Gedanken um den Klassenverbleib machen muss, stehen im März noch für den Tabellenzwölften (25 Punkte, drei Punkte vor der Abstiegszone) an. Los geht es in Spiel zwei der englischen Woche am Mittwoch (19.30 Uhr) zu Hause gegen die FV Morbach, die nach der Trennung vom Dudenrother Philipp Frank ergebnistechnisch nicht viel vorzuweisen hat. Nach Morbach geht es zum Elften Mendig, dann kommt der Achte Wirges an den Wasserturm.
Frank war vor dem 0:0 Morbachs gegen Spitzenreiter Ahrweiler zurückgetreten, danach gab es das 3:5 in Mülheim-Kärlich und am Sonntag das 1:3 daheim gegen Laubach. Kirchbergs Trainer Selim Denguezli will sich davon nicht blenden lassen: „Die Qualität bei Morbach ist da, ich will das nicht an den letzten Spielen festmachen, da täuschen die Ergebnisse auch bisschen nach den Infos, die ich habe.“ Mit 37 Punkten aus 23 Spielen machen sich die Morbacher um den neuen Trainer Pascal Meschak als Siebter auf die 30 Kilometer kurze Anreise zum „Hunsrück-Derby“. Zwei ehemalige Kirchberger werden dabei sein mit dem Irmenacher Torwart Johannes Kappel, der bislang drei Spiele zwischen den Pfosten stand. Da er am Sonntag spielte, ist auch am Mittwoch damit zu rechnen. Der 20-jährige Kappel war nach zwei Jahren Kirchberg nach Morbach gewechselt, hat da aber mit Yannick Görgen einen erfahrenen ersten Mann vor sich. Der zweite Ex-Kirchberger war nur eine Saison lang da, denn Matthias Haubst war mit seinem Vater Thorsten Haubst aus Morbach gekommen. Thorsten Haubst musste als Trainer des TuS noch vor der Winterpause wieder gehen, Matthias Haubst blieb die ganze Saison, bevor er zurück nach Morbach wechselte.
Geiß setzt wohl noch aus, Weiß und Auler fehlen
Denguezli ist praktisch der offizielle Nachfolger von Haubst, denn Teamkoordinator Artem Sagel hatte das Amt wie abgesprochen nur interimsweise übernommen und die auch vergangene Saison schlingernden Kirchberger in ruhiges Fahrwasser geführt. Das muss jetzt Denguezli gelingen. Der bewahrt Ruhe: „Wir haben die Basis, um erfolgreich zu sein, wir haben die sechstbeste Defensive mit 40 Gegentreffern und haben 38 Tore geschossen, es ist also nicht so, dass wir keine Tore machen. Aber es geht um die letzte Durchschlagskraft, darum, es vorne einfacher zu machen. Wir dürfen nicht zu verkopft sein, darauf müssen wir uns fokussieren.“
Bei den personellen Überlegungen spielt die englische Woche schon mit rein. Zum Beispiel beim gut eingeschlagenen Youngster Enrico Geiß, der wegen Sprunggelenksproblemen in Bitburg beim 0:1 früh raus musste. „Da ist es vielleicht fürs Wochenende besser“, glaubt Denguezli, der aber „paar frische Beine“ für sinnvoll erachtet. Fehlen werden definitiv Julius Weiß (angeschlagen und privat verhindert) sowie der noch ein Spiel gesperrte Jannik Auler. Für Weiß war in Bitburg der genesene Tim Reifenschneider zur Pause gekommen, er wird nun beginnen.
Quelle: Rheinzeitung

















