FV Hunsrückhöhe Morbach – FV Rübenach 3:1 (0:1)
Auch vom Rückstand ließen sich die heimstarken Hunsrücker gegen Aufsteiger Rübenach nicht aus der Ruhe bringen. Kurz nach Wiederanpfiff gelang Matthias Haubst (48.) nach einem Eckball der Ausgleich, ehe Philip Meeth in seinem ersten Startelfeinsatz nach langer Verletzungspause die Führung für die Kombination aus Morbach und Monzelfeld erzielte. Meeth, der eigentlich wieder langsam an die Mannschaft herangeführt werden sollte, spielte nur aufgrund einiger krankheitsbedingter Ausfälle. Ein weiterer Startelf-Debütant war Nuno Varela da Veiga. Für die Entscheidung sorgte nach einer schnellen Umschaltaktion der Hausherren der eingewechselte Detsit Choompong (86.). „Wir sind zwar gut reingekommen, haben aber dann den Faden verloren. Da konnten wir keine Akzente mehr nach vorne setzen und waren ziemlich ideenlos. Aufgrund der vielen Ausfälle war es aber auch ein Stück weit nachvollziehbar. Im zweiten Durchgang konnten wir die Partie relativ schnell drehen“, sagte Philipp Frank, Trainer der Morbacher.
Hunsrückhöhe: Görgen – Haubst, Schell, Meeth (85. Amtmann), Marcel Schultheis, Schurich (78. Choompong), Dippel (87. Molitor), Martin Schultheis, Kaiser, Petry, Varela da Veiga
Schiedsrichter: Fabian Mohr (Strohn)
Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Marvin Geissen (20.), 1:1 Matthias Haubst (48.), 2:1 Philip Meeth (52.), 3:1 Detsit Choompong (86.)
Quelle: Volksfreund - FuPa.net
FV Hunsrückhöhe – FV Rübenach 3:1 (0:1)
Die Morbacher erwischten zwar keinen guten Start ins letzte Heimspiel des Jahres, schlossen 2025 dann aber doch mit einem Sieg ab.
Nach dem Ende der eigenen Niederlagenserie ging Aufsteiger Rübenach hochmotiviert ins Spiel gegen die FV Hunsrückhöhe – und das zahlte sich aus: Marvin Geissen traf zur Pausenführung der Gäste. Deutlich länger sollte die Rübenach-Führung jedoch nicht bestehen, denn in der 48. Minute glich Matthias Haubst für die Morbacher aus. Vier Minuten später war es Philip Meeth, der das Spiel zugunsten der Hausherren drehte – 2:1 (52.). In der Schlussphase traf der eingewechselte Detsit Choompong zum 3:1-Endstand.
Quelle: 11er-online.de
1:3-Niederlage bei FV Morbach
„Schade“, das war die erste Reaktion von Rübenachs Trainer Benedikt Lauer nach der 1:3-Niederlage seines FV in Morbach. Gerade in Hälfte eins waren die Gäste besser, verschliefen dann aber die Anfangsphase von Halbzeit zwei.
Im Vorfeld der Partie hatte Benedikt Lauer zu Protokoll gegeben, dass seine Mannschaft bei der FV Morbach nichts zu verlieren habe. Nachdem sich der FV Rübenach bei der Hunsrücker Fußballvereinigung mit 1:3 (1:0) geschlagen geben musste, quittierte der Trainer das mit einem „Schade“, was deutlich macht, dass dann doch mehr drin gewesen wäre für die Koblenzer Vorstädter, die durch die Niederlage auf einem Abstiegsrang in der Rheinlandliga überwintern. „Allerdings bin ich optimistisch, dass wir uns mit so einer Leistung da unten rauskämpfen werden“, sagte Lauer – und machte damit deutlich, wie zufrieden er mit dem Auftritt seiner Mannschaft war. Mit dem Auftritt, aber eben nicht mit dem Ergebnis.
Seine Mannschaft brauchte etwa zehn Minuten, um nach der Anfahrt in den Hunsrück ins Spiel zu finden, musste auch ein, zwei leicht brenzlige Situationen überstehen, ehe sie selbst mutiger wurde, höher anlief und so zu einigen Ballgewinnen kam, die auch immer wieder in guten Möglichkeiten mündeten. Eine der ersten nutzte Rübenach direkt zum Führungstreffer: Nach Balleroberung im Mittelfeld ging es schnell über Philipp Pitkowski und Hamza Aliou, der den Ball perfekt durchsteckte auf Marvin Geissen, der aus halbrechter Position zum Abschluss kam und Morbachs Schlussmann Yannick Görgen bezwang.
Lauer hätte vor der Pause gerne einen Elfmeterpfiff gehört
Und die Gäste hätten nachlegen können. Schon wenige Minuten später sah Aliou, dass Görgen zu weit vor seinem Tor stand, versuchte es mit einem Lupfer als rund 35 Metern, doch der Ball wurde knapp vor der Linie abgefangen. „Vielleicht hätten wir auch noch einen Elfmeter bekommen können oder müssen“, sagte Lauer über eine Situation danach, als Pitkowski im Strafraum nach einem Zweikampf zu Fall gebracht worden war. „Er hatte eigentlich freie Bahn aufs Tor, warum hätte er sich fallen lassen sollen?“, fragte Lauer. Der Linienrichter jedenfalls habe anschließend zu Protokoll gegeben, dass der Ball gespielt worden sei. „Der lag allerdings noch an Ort und Stelle“, so der Rübenacher Trainer.
„In der Phase haben wir das Spiel verloren.“
Rübenachs Trainer Benedikt Lauer über die zwei Gegentore binnen vier Minuten
Der warnte seine Mannschaft in der Halbzeitpause vor dem, was er nach Wiederanpfiff von den Gastgebern erwartete: zehn druckvolle Minuten. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie diese Phase überstehen müssen.“ Doch die Warnung war offensichtlich auf dem Weg von den Kabinen auf den Kunstrasenplatz schon wieder in Vergessenheit geraten, denn es passierte genau das, was nicht hätte passieren sollen: Mit einem Doppelschlag drehte Morbach die Partie. Zweimal waren es zweite Bälle nach Standardsituationen, zweimal war die Rübenacher Abwehr nicht auf der Höhe. Und so war es zunächst Matthias Haubst, der schon drei Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleichstreffer markierte und nur vier Minuten später drehte Philip Meeth die Partie komplett. „In der Phase haben wir das Spiel verloren“, haderte Lauer.
Mehr an Risiko wird nicht belohnt
Der ließ seine Mannschaft in der Folge mehr und mehr ins Risiko gehen, beorderte vor allem die großen Spieler nach vorne, aber wirklich gefährlich wurde es nicht mehr, Rübenach rannte dem Rückstand hinterher und schaffte es nicht mehr, noch mal Gefahr auszustrahlen. Und je mehr der FVR ins Risiko ging, desto anfälliger wurde er für Konter. Eine dieser Umschaltsituationen nutzten die Hausherren dann vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit durch den eingewechselten Detsit Choompong zum entscheidenden 3:1.
„Bitter“, fasste es Lauer zusammen, der vor allem den liegen gelassenen Möglichkeiten in den ersten 45 Minuten hinterhertrauerte. „Da müssen wir eigentlich höher als 1:0 führen.“ Tat seine Mannschaft nicht und geht mit einer Niederlage in die Winterpause. Auch wenn die laut Trainer wehtat, appellierte er doch daran, die positiven Dinge mitzunehmen: aus dem Spiel und aus dem Sieg gegen Bitburg in der Vorwoche: „Wie gesagt, so bin ich wirklich positiv gestimmt“, sagte Lauer abschließend.
FV Morbach - FV Rübenach 3:1 (0:1)
Morbach: Görgen - Haubst, Schell, Meeth (85. Amtmann), Marcel Schultheis, Schurich (78. Choompong), Dippel (87. Molitor), Martin Schultheis, Kaiser, Petry, Da Veiga.
Rübenach: Oost - Flies (79. Khelifa), K. Freisberg, Frohn, Schenk (69. Miller), Juranovic – Tillsmanns, Emmerich (69. Lauer) – Geisen, Aliou (83. Klöckner), Pitkowski (69. Canaj).
Schiedsrichter: Fabian Mohr.
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Marvin Geisen (20.), 1:1 Matthias Haubst (48.), 2:1 Philip Meeth (52.), 3:1 Detsit Choompong (86.).
Quelle: rheinzeitung
Das war die Vorschau
FV Hunsrückhöhe Morbach – FV Rübenach (Samstag, 15.30 Uhr, Kunstrasenplatz, Morbach)
Ausgangslage: Im Nachholspiel bezwangen die Hunsrücker am Mittwochabend den SV Eintracht Mendig mit 3:2. Ein Doppelpack von Sebastian Schell (45., 58.) und der Treffer von Marcel Schultheis (76.) ebneten den Weg zum Sieg. Auch Gelb-Rot für Yusuf Kahyaoglu (85.) kurz vor dem Ende konnte die Kombination aus Morbach und Monzelfeld nicht mehr stoppen. „Die Jungs haben es super gemacht und sich nach dem frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben uns von der Hektik, die Mendig auf den Platz bringen wollte, nicht anstecken lassen und unser Spiel vor allem im zweiten Durchgang richtig gut durchgezogen“, meinte FVH-Coach Philipp Frank. Mit einem weiteren Sieg gegen Rübenach könnten die Hunsrücker sogar noch auf Platz vier vorrücken. „Wir erwarten Rübenach bissig und haben auch Respekt vor ihnen. Im Hinspiel haben sie uns beim 3:2 die erste Niederlage zugefügt. Ähnlich wie in Mendig geht es für uns aber darum, dass eigene Spiel auf den Platz zu bringen“, so Frank.
Personal: Yusuf Kahyaoglu fehlt aufgrund einer Gelb-Rot Sperre. Noah Lorenz ist aus privaten Gründen verhindert, während René Amtmann und Lukas Servatius in den Kader zurückkehren könnten.
Quelle: Volksfreund - FuPa.net
Sieg war für die Köpfe wichtig

Benedikt Lauer konnte mit seinem FV Rübenach in der Vorwoche beim 2:0 gegen Bitburg endlich wieder einen Sieg notieren. Nun geht es für seine Mannschaft zur FV Morbach - und da sind die Rübenacher eindeutig in der Außenseiterrolle.
Mit dem ersten Sieg und dem ersten Führungstreffer seit Wochen kehrte nicht nur das Selbstvertrauen beim FV Rübenach zurück, sondern auch die Lebensqualität. Jetzt geht es ohne Druck zur FV Morbach.
Nach acht Spielen ohne Punkt kamen die Rheinlandliga-Fußballer des Tabellendrittletzten FV Rübenach am vergangenen Wochenende beim 2:0 gegen den FC Bitburg noch einmal in den Genuss, erleben zu dürfen, wie es sich anfühlt, einen Führungstreffer zu erzielen, vor allem aber auch, wie es sich anfühlt, ein Spiel zu gewinnen. „Und man hat allen angemerkt, was es ihnen bedeutet, mal wieder einen Erfolg zu haben“, sagt Coach Benedikt Lauer, dessen Mannschaft am Samstag (15.30 Uhr) beim Fünften FV Morbach, die am Mittwoch 3:2 in Mendig gewann, gastiert – und da ohne Druck hinfährt. Nicht wegen des Sieges, sondern weil der Rübenacher Coach die Gastgeber, die vor allem zu Hause konstant punkten, in der Favoritenrolle sieht. „Da erwartet keiner etwas von uns, wir haben also nichts zu verlieren.“
Ganz sicher wird seine Mannschaft die Aufgabe mit einem ganz anderen Gefühl angehen als die in den vergangenen Wochen. Acht Spiele, acht Niederlagen. Nicht einmal war der FV in Führung gegangen. Wie viel das mit den Köpfen jedes Einzelnen gemacht hatte, das wurde vor allem im Erfolg deutlich. Mit dem 1:0 durch Hamza Aliou waren schon alle Dämme gebrochen, vor der Trainerbank hatte sich eine Jubeltraube gebildet. „Man hatte das Gefühl, Hamza will alle umarmen, die gerade in der Nähe sind“, berichtet sein Coach mit einem Lachen.
Sieg gegen Bitburg hat Lebensqualität gesteigert
Natürlich sei Fußball nur Fußball, aber der Sieg habe eben auch gezeigt, dass Gewinnen doch Lebensqualität bedeute. Das zog sich dann auch durch die Woche, die Trainingseinheiten hatten mit einer anderen Grundstimmung stattgefunden, „das ging noch mal mit einem Motivationsschub einher“.
Dabei hatten Lauer und die Mannschaft – darauf legt der Trainer wert, dass Entscheidungen zusammen getroffen worden waren – gar nicht so viel verändert gegenüber den Vorwochen. Ja, vielleicht wurde ein wenig höher gepresst, ein wenig mutiger gespielt und vielleicht wurde auch gegenüber dem knappen 0:1, als man beim FV gesehen hatte, dass es doch noch funktioniert, noch mal in allen Bereichen eine Schippe draufgelegt. „Wacher sein, früher in die Zweikämpfe kommen, Kleinigkeiten eben“, wie es Lauer zusammenfasst.
„Man hatte das Gefühl, Hamza will alle umarmen, die gerade in der Nähe sind.“
Benedikt Lauer über den 1:0-Torschützen Hamza Aliou
Ob er nun auch gegen Morbach mutig spielen lassen will, das lässt der Rübenacher Trainer offen. Denn er hat auch analysiert, dass sich die Gastgeber vielleicht gegen Mannschaften, die etwas kompakter stehen, vielleicht sogar ein wenig schwerer tun als gegen solche, die mitspielen und hoch pressen. Aber ganz unabhängig davon erwartet Lauer einen starken Gegner, „der sicherlich gewillt es, zu Hause einen guten Abschluss hinzulegen“. Immerhin geht es anschließend für alle in die Winterpause.
Einen guten Abschluss hätte der FVR-Coach natürlich auch gern, weiß aber, wie gesagt, wie schwer das wird. Mit einem Punkt könnte er schon gut leben, drei wären das Sahnehäubchen und so etwas wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Immerhin: Der Kader ist komplett, Lauer hat die Qual der Wahl.
Quelle: Rheinzeitung
FV Hunsrückhöhe – FV Rübenach
Wenige Tage, nachdem die Morbacher ihr Zwischentief verließen, steht für die Elf das letzte Spiel des Jahres gegen die FV Rübenach an. Ein Aufsteiger, gegen den die Hunsrücker noch etwas gutzumachen haben.
2:2 gegen Bitburg, 2:2 gegen Schneifel und zuletzt 1:1 gegen Wirges – dreimal in Folge teilte sich die FV Hunsrückhöhe die Punkte und verlor dadurch den Kontakt zu den Podiumsplätzen. Die gute Nachricht: Am Mittwochabend beendeten die Morbacher ihr kleines Tief und feierten dank Toren von Noah Lorenz, Sebastian Schell und Marcel Schultheis einen 2:3-Sieg bei Aufsteiger Mendig. An der Tabellensituation änderte dies jedoch nichts: Auf Platz fünf steht die FVH zwar nun punktgleich mit der viertplatzierten SG Mülheim-Kärlich, doch der Zug nach ganz oben ist bei acht Punkten Rückstand auf die Podiumsplätze vorerst abgefahren. Und daran kann sich nur etwas ändern, wenn die Hunsrückhöhe-Elf konstant Dreier nachlegt.
Einen ersten Schritt in diese Richtung können die Morbacher im letzten Spiel des Jahres gegen den FV Rübenach machen. Der Aufsteiger belegt derzeit einen Abstiegsplatz, könnte diesen mit einem Sieg aber möglicherweise verlassen. Und ein Erfolg der Rübenacher ist nicht ausgeschlossen: Schon im Hinspiel düpierte man den Favoriten und siegte mit 3:2. Zudem dürfte das Selbstvertrauen nach dem jüngsten Sieg gegen Bitburg – der erste Erfolg nach acht Niederlagen in Serie – groß sein. Die Hunsrücker sollten sich also auf einen bissigen Gegner einstellen, der alles geben wird, um die Revanche der FVH zu verhindern.
Morbach, Sa., 06.12., 15.30h
Quelle: 11er-online.de

















