Morbachs Frank tritt zurück, „ABC-Co“ Fichtl sieht Rot
FV HH Morbach - Ahrweiler BC 0:0 | Presseschau

FV Hunsrückhöhe Morbach – Ahrweiler BC 0:0

Beide Offensivreihen kamen nicht auf Touren, weshalb sich Spitzenreiter Ahrweiler mit einem Remis im Hunsrück begnügen musste. FVH-Torwart Yannick Görgen bewahrte die robust stehenden Hausherren zwei Mal glänzend vor dem Rückstand.

Nennenswerte Morbacher Gelegenheiten hatten Noah Lorenz (55.) und Sebastian Schell (70.). „Der Punkt ist für uns ein Erfolg“, sagte Marcel Lorenz, Sportlicher Leiter der Morbacher, der den am Freitag zurückgetretenen Trainer Philipp Frank vertrat (ausführlicher Bericht dazu folgt)

Morbach: Görgen – Haubst, Kappes, Schell, Meeth (83. Kaiser), Marcel Schultheis, Ruster, Servatius (77. Süß), Martin Schultheis, Kahyaoglu, Lorenz

Schiedsrichter: Team Luxemburg / Z.: 250
Quelle: Volksfreund - FuPa.net



 

Torloses Remis für Ahrweiler

 
Morbachs Frank tritt zurück, „ABC-Co“ Fichtl sieht Rot
 

In dieser Szene zeigte der luxemburgische Schiedsrichter Oliver Gorges dem Ahrweilerer Co-Trainer Max Fichtl die Rote Karte auf

In dieser Szene zeigte der luxemburgische Schiedsrichter Oliver Gorges dem Ahrweilerer Co-Trainer Max Fichtl die Rote Karte auf dem Morbacher Kunstrasen nach einer Situation, in der die Gäste einen Elfmeter hätten bekommen müssen aus ihrer Sicht. Den gab es nicht, die Partie endete vor 200 Zuschauern 0:0.

 

Es war auch ohne Tore einiges los beim Rheinlandliga-Duell zwischen der FV Morbach und dem Ahrweiler BC. So gab es vor 200 Zuschauern eine Rote Karte für den ABC-Co-Trainer. Der Morbacher Coach war indes gar nicht da, er trat am Freitag zurück.

 

An der Tabellenspitze der Fußball-Rheinlandliga hat sich nichts geändert: Während Rot-Weiss Wittlich bei Eintracht Trier II ein 2:2 erbeutete, musste sich Spitzenreiter Ahrweiler BC mit einem 0:0 bei der FV Hunsrückhöhe Morbach begnügen. Die SG Schneifel ist allerdings nach dem 3:2 gegen Linz wieder bis auf einen Punkt am Spitzenduo dran. Bei den Gastgebern war Trainer Philipp Frank am Freitagabend zurückgetreten, doch dazu später.

Beim Spiel an sich ließ sich die Weisheit, wonach der Sturm Spiele gewinnt, die Abwehr dafür Meisterschaften, geringfügig umwandeln. Denn die Abwehr inklusive Torwart kann immerhin verhindern, dass man Spiele verliert. So machte der ABC, allen voran Torjäger Almir Porca, mehrfach die Bekanntschaft von Yannik Görgen im Tor Morbachs. So hatte Porca mehrfach die Führung auf dem Fuß, doch Görgen stand jedes Mal unüberwindbar im Weg, parierte Porcas Schussversuch in der 55. Minute und war im Nachfassen auch in der 72. Minute zur Stelle. „Es war ein sehr gutes Spiel von uns“, fasste ABC-Spielertrainer Markus Pazurek zusammen. Gegenüber dem 5:2 über Bitburg vor Wochenfrist hatte er vier Veränderungen vorgenommen, das aber weniger vor dem Hintergrund, um für das Rheinlandpokal-Viertelfinale gegen TuS Koblenz am Mittwoch (19.30 Uhr) Kräfte zu schonen: „Sondern, weil wir eine geile Mannschaft haben und ich jeden reinschmeißen kann“, erklärte er.

Elfmetersituation lässt die Emotionen hochkochen

In Durchgang eins war nicht sonderlich viel Spielfluss auf beiden Seiten festzustellen, doch ein leichtes Chancenplus wiesen die Gäste aus dem Ahrtal vor. Dabei kam immer wieder Mohannad Saed zu Torchancen, während sich Porca aus dem Sturmzentrum öfter fallen ließ, um für die offensiven Außenbahnspieler Platz zu machen. Die Überlegenheit Ahrweilers wurde nach dem Seitenwechsel deutlicher: „Wir haben nur wenig zugelassen“, sah Pazurek. Dabei ragte er gegenüber seinen Nebenleuten Kevin Wetschorek und Tim Schirmer nicht nur aufgrund seiner Größe heraus, sondern war auf dem Boden und in der Luft kaum zu überwinden.

Ahrweiler (in Grau mit Ricardo Schuh Abranches) ließ zwar mal einen Morbacher links liegen, traf aber bei den Hunsrückern um Mat
Ahrweiler (in Grau mit Ricardo Schuh Abranches) ließ zwar mal einen Morbacher links liegen, traf aber bei den Hunsrückern um Matthias Ruster (vorne) nicht ins Tor. Da die Gastgeber das auch nicht taten, endete das Spiel 0:0.

 

Hoch kochten die Emotionen in der 80. Minute: Thomas Idel war über die rechte Seite durchgebrochen und in den Sechzehner eingedrungen, das Einsteigen von Martin Schultheis hätte einen Elfmeter zur Folge haben müssen. Doch der Pfiff des luxemburgischen Schiedsrichters blieb aus. „Lächerlich“, wütete Idel, nachdem wenige Minuten später ausgewechselt. Stattdessen sah Co-Trainer Max Fichtl wegen Reklamierens Rot, obwohl andere auf der ABC-Bank wesentlich vehementer aufgesprungen waren und die Gartenstühle umgeworfen wurden. „Ich war nicht nahe genug dran“, wollte sich Pazurek zur Frage „Elfmeter oder nicht“ nicht äußern. Stattdessen geht sein Blick schon dem Pokalkracher am Mittwochabend: „Ein Bonus-Spiel für uns.“

„Das hatte sich so nicht angebahnt.“

Philipp Frank zu seinem Rücktritt in Morbach

„Ein Punkt, mit dem wir besser leben können als Ahrweiler“, befand indes Morbachs Sportlicher Leiter Marcel Lorenz, der zugleich als Interimstrainer fungierte in Abwesenheit von Philipp Frank. Der ehemalige Co-Trainer des TSV Emmelshausens sowie Co- und Cheftrainer vom FC Karbach hatte im Sommer 2024 in Morbach angefangen. Zwei Tage vor dem ABC-Spiel war er zurückgetreten, wie er der Rhein-Zeitung verriet. „Das hatte sich so nicht angebahnt“, verweist Frank auf die erst wenige Wochen zurückliegende Meldung seiner Vertragsverlängerung. Auch das Verhältnis zur Mannschaft beschreibt er als „intakt, wir hatten Lust und Laune aufeinander und darauf, in der nächsten Saison den nächsten Schritt zu machen.“

Offenbar waren nach der 2:4-Niederlage bei Abstiegskandidat Arzfeld trotz mehr als 45 Minuten Überzahlspiel manche Emotionen hochgekocht. Aber er wolle keine verbrannte Erde hinterlassen, so Frank weiter, „denn es ist ein geiler Klub, der mir ans Herz gewachsen ist, mit fantastischen Spielern.“ Zunächst werden, so Lorenz, die bisherigen Co-Trainer übernehmen. Akuter Handlungsbedarf besteht jedenfalls nicht beim Tabellensechsten, der aller Voraussicht nach weder mit dem Auf- noch mit dem Abstiegskampf noch zu tun haben wird.

FV Morbach - Ahrweiler BC 0:0

Morbach: Görgen – Marcel Schultheis, Martin Schultheis, Haubst, Ruster – Kahyaoglu, Kappes – Meeth (83. Kaiser), Schell, Servatius (77. Süß) – Lorenz.

Ahrweiler: Weidner – Schuh Abranches (87. Ampadu), Wetschorek, Pazurek, T. Schirmer – Ebersbach – Saed, Thaqi (61 Kuzu), Idel (90.+1 B. Schirmer), Lee (73. Voloshchuk) – Porca.

Schiedsrichter: Oliver Gorges (Luxemburg).

Zuschauer: 200.

Besonderheit: Rot gegen ABC-Co-Trainer Fichtl wegen Reklamierens (80.).
Quelle: Rheinzeitung



FV Hunsrückhöhe – Ahrweiler BC 0:0

Müde Nullnummer auf der Hunsrückhöhe: Die Partie zwischen Morbach und Primus Ahrweiler BC endete ohne nennenswerte Strafraumszenen oder Tore.


Bei der FV Hunsrückhöhe scheint es spätestens seit der 4:2-Niederlage in Überzahl gegen Kellerkind Arzfeld zu rumoren. Die gute Nachricht: Gegen Spitzenreiter Ahrweiler BC standen die Morbacher defensiv deutlich stabiler. Die schlechte Nachricht: Zu einem Sieg sollte es dennoch nicht reichen. Über 90 Minuten begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und egalisierten sich gegenseitig. Gefährliche Szenen waren Mangelware und so endete die Partie, die nur wenige Höhepunkte bot, letztlich mit einer torlosen Punktteilung.
Quelle: 11er-online.de



 

Das war die Vorschau

FV Hunsrückhöhe Morbach – Ahrweiler BC (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Alfons-Jakobs-Stadion Morbach)

Ausgangslage: Die jüngste 2:4-Niederlage bei Abstiegskandidat Arzfeld ließ die Hunsrücker ratlos zurück. Reife und Cleverness gingen Mitte der zweiten Hälfte verloren. Morbach stellte trotz einer 2:1-Führung und in Überzahl das Fußballspielen ein und ließ sich vom Aufsteiger auseinandernehmen. Daher setzten sich die Verantwortlichen mit der Mannschaft am Montagabend zusammen, um die Partie zu analysieren. Nach TV-Informationen ging die Aussprache zwischen sportlicher Leitung und Trainerteam von 21 Uhr bis kurz vor Mitternacht. Über die Art und Weise der Diskussion gab und gibt es unterschiedliche Auffassungen. Es scheint jedenfalls mächtig geknallt zu haben. Marcel Lorenz, Sportlicher Leiter der Fußballvereinigung, lässt durchblicken: „In Überzahl haben wir in Arzfeld die Gegentore viel zu einfach kassiert. Bereits im bisherigen Saisonverlauf waren wir bei gegnerischen Standards zu nachlässig. Daher haben wir am Montagabend ein Signal an die Mannschaft gerichtet. Aktuell ist Philipp Frank erkrankt, wird das Abschlusstraining nicht leiten können und ist auch für Sonntag fraglich.“ Näher will sich Lorenz erst nach einem weiteren, für den heutigen Donnerstagabend anberaumten Gespräch mit Frank äußern. Philipp Frank teilt derweil enttäuscht mit: „Es sind Sachen vorgefallen, die eine weitere Zusammenarbeit in Morbach mit der sportlichen Leitung unmöglich machen.“ Nach TV-Informationen hegt Frank aktuell sogar Rücktrittsgedanken. Ein weiterer Bericht folgt.

Ausgerechnet in dieser verworrenen Lage empfängt die FVH am Sonntag den Spitzenreiter. Ahrweiler gilt defensiv als verwundbar, auch wenn sich das offensivstärkste Team der Liga vorige Woche gegen den FC Bitburg mit 5:2 behauptete. Im Hinspiel waren die Morbacher lange auf Augenhöhe und verloren nach einem späten Treffer mit 2:3.

Personal: Matthias Ruster hat einen grippalen Infekt überstanden und kehrt ins Aufgebot zurück.

UPDATE vom Freitagmittag: Das für Donnerstag geplante Gespräch hat nach Angaben von Marcel Lorenz nicht stattgefunden. Stattdessen habe es "viele Telefonate gegeben". Am heutigen Freitag sollen möglicherweise Mitglieder des Mannschaftsrats und Lorenz das Training leiten. Wer am Sonntag gegen Ahrweiler auf der Bank sitzt, werde sich am Abend herausstellen, so Lorenz. Ob Philipp Frank nun bleibt oder nicht, ist nach Angaben des FVH-Fußballchefs noch offen.(AA)
Quelle: Volksfreund - FuPa.net


 

Ahrweiler reist nach Morbach

 
Bei nächstem ABC-Gegner rumort es, Frank vor Rücktritt
 

Im Hinspiel taten sich Ahrweilers Spielertrainer Markus Pazurek (rotes Trikot) beim 3:2 gegen die FV Morbach schon mächtig schwe
Im Hinspiel taten sich Ahrweilers Spielertrainer Markus Pazurek (rotes Trikot) beim 3:2 gegen die FV Morbach schon mächtig schwer. Und auch dieses Mal erwartet der Coach eine Menge Gegenwehr. Aus Gründen.

 

Rheinlandliga-Tabellenführer Ahrweiler BC reist am Sonntag zur FV Morbach und damit zu einer Mannschaft, bei der es unter der Woche eine Menge Redebedarf war. Das wiederum macht die Aufgabe für den ABC noch herausfordernder.

 

Ohne Frage, es war noch mächtig Sand im Getriebe beim Ahrweiler BC zum Restart in die Fußball-Rheinlandliga: Die Mannschaft von Spielertrainer Markus Pazurek gewann ihr Spiel gegen den FC Bitburg am Ende zwar deutlich mit 5:2, ließ es aber an der nötigen Leichtigkeit fehlen, erlaubte sich zu viele Stockfehler und legte dem Eifel-Klub die Gegentore praktisch selbst auf. Doch schaut man auf den kommenden Gegner des ABC, dann ist das Hadern beim Tabellenführer ganz gewiss ein Hadern auf sehr hohem Niveau. Denn die FV Morbach, bei der Ahrweiler am Sonntag (15 Uhr) auf dem Kunstrasen gastiert, verlor ihr Auftaktspiel bei der abstiegsgefährdeten SG Arzfeld trotz 2:1-Führung und trotz Überzahl am Ende mit 2:4 – und das wiederum sorgte dafür, dass es unter der Woche mächtig rumorte bei der Hunsrücker Fußballvereinigung.

Obwohl Coach Philipp Frank bereits seine Zusage für die kommende Saison gegeben hatte, steht aktuell ein Rücktritt im Raum. In Abwesenheit des erkrankten Trainers wurden Krisengespräche geführt, es klingt, als sei zumindest das Band zwischen Trainer und sportlicher Leitung zerschnitten. Dem Trierischen Volksfreund gegenüber sagte Frank: „Es sind Sachen vorgefallen, die eine weitere Zusammenarbeit in Morbach mit der sportlichen Leitung unmöglich machen.“ Damit scheint klar: Es gibt nur eine Entweder-Oder-Lösung.

Beim ABC war unter der Woche ruhige, aber doch kritische Analyse angesagt

Pazurek hat das natürlich alles mitbekommen. Die Niederlage ebenso wie die daraufhin folgenden Diskussionen. Er weiß, dass das die Aufgabe in Morbach noch einmal herausfordernder werden lässt. Eben weil sowohl die Niederlage als auch die anschließenden Querelen durchaus auch eine Jetzt-erst-recht-Reaktion hervorrufen können. Doch der Ex-Profi ist lange genug im Geschäft, um auch zu wissen, dass in so einem Fall der beste Weg der ist, sich auf sich selbst zu konzentrieren.

Schließlich lieferte seine Mannschaft am vergangenen Wochenende selbst genug Anknüpfungspunkte. „Wir haben das unter der Woche analysiert, die Jungs sind da auch selbstkritisch“, sagt Pazurek, der optimistisch ist, dass es seinem ABC gelingt, eine Leistungssteigerung auf den Kunstrasen zu bringen. Auch wenn er selbst den Wechsel von dem Trainingsplatz Kunstrasen auf den Rasen im Apollinarisstadion keineswegs als Ausrede gelten lassen wollte („Als Fußballer willst du doch einfach nur eine Murmel am Fuß haben, egal, auf welchem Untergrund“), weiß er auch, dass es schon eine Umstellung war und dass seine Mannschaft eine gewisse Zeit gebraucht hatte, um sich an den tiefen Rasen zu gewöhnen. In Morbach wird zumindest das kein Problem sein.

„Ich habe es in meiner Karriere schon immer so gehandhabt, dass ich den Blick auf die nächste Partie richte, aber ich kann auch verstehen, dass es für den Verein ein besonderes Spiel ist und dass auch der eine oder andere Spieler das schon im Hinterkopf hat.“

ABC-Trainer Markus Pazurek über das Pokalspiel gegen die TuS Koblenz

Auch die Personalsituation sollte nicht zum Problem werden, denn Pazurek kann am Sonntag auf den kompletten Kader zurückgreifen, hat also die ganz große Auswahl. Spielen werden die, die sich im Training anbieten: „Ich bin ein großer Fan davon, die Leistung unter der Woche zu honorieren. Und da hat jeder die Chance, sich anzubieten.“ Heißt auch: Es könnte Änderungen gegenüber dem Bitburg-Spiel geben, es muss aber keine Änderungen geben.

Hat er dabei schon den Rheinlandpokal-Viertelfinalkracher am kommenden Mittwoch zu Hause gegen die TuS Koblenz im Blick? „Ich habe es in meiner Karriere schon immer so gehandhabt, dass ich den Blick auf die nächste Partie richte, aber ich kann auch verstehen, dass es für den Verein ein besonderes Spiel ist und dass auch der eine oder andere Spieler das schon im Hinterkopf hat.“ Mittlerweile sind auch fast alle Sitzplatzkarten auf der Tribüne vergriffen, der ABC erwartet gegen den Oberligisten also volles Haus. Das spielt aber, wie gesagt, für Pazurek keine Rolle. Sein Fokus liegt auf der Liga – und da muss erst einmal das schwere Auswärtsspiel in Morbach bewältigt werden, ehe die Konzentration dem „Bonusspiel“ gegen die TuS Koblenz gilt.
Quelle: Rheinzeitung



Morbacher Fehlstart oder Coup?

Nach der überraschenden Niederlage gegen das Kellerkind aus Arzfeld empfängt die FV Hunsrückhöhe nun den Spitzenreiter der Rheinlandliga. Gelingt den Morbachern gegen Ahrweiler ihrerseits eine Überraschung oder droht der Restrunden-Fehlstart?

Trotz einer Halbzeit in Überzahl und zwischenzeitlicher Führung entschied die FV Hunsrückhöhe das Spiel gegen die abstiegsgefährdete SG Arzfeld nicht für sich. Kein guter Start ins Jahr, zudem in den kommenden beiden Wochen andere Kaliber auf die Morbacher warten: Spitzenreiter Ahrweiler BC und die SG Mülheim-Kärlich. Will die Hunsrückhöhe-Elf also in die Top Fünf zurückkehren und dort eine Top-Position festigen, sollte man besser nicht mit drei Niederlagen in die Restrunde starten. Und ausgeschlossen ist ein Erfolg gegen den ABC keineswegs: Die Morbacher hatten in den direkten Duellen meist die Nase vorn und unterlagen im Hinspiel aufgrund eines späten Treffers nur knapp mit 3:2. Vor heimischem Publikum dürfte man nun auf eine Wiedergutmachung aus sein. 

Klar ist: Will man Zählbares einfahren, muss man defensiv stabiler stehen. Ahrweiler stellt mit 68 Toren die stärkste Offensive der Liga und mit Almir Porca (25 Tore) den Toptorjäger. Weiterhin punktgleich mit Rot-Weiss Wittlich, wird der ABC am Sonntag erneut alles daran setzen, diese Stärke auszuspielen und den nächsten Sieg einzufahren.

Morbach, So., 01.03., 15.00h
Quelle: 11er-online.de