SpVgg Eintracht Glas-Chemie Wirges – FV Hunsrückhöhe Morbach | Vorbericht
8. August 2026
SpVgg Eintracht Glas-Chemie Wirges – FV Hunsrückhöhe Morbach (Samstag, 17.30 Uhr, Wirges, Kunstrasenplatz)
Ausgangslage: Die Vereinigten aus Morbach und Monzelfeld erwartet nach Meinung ihres Trainers Pascal Meschak eine Mannschaft, die zuletzt viel von dem zeigte, was er auch von seinem Team erwartet: „Wirges spielt Eins-gegen-Eins über den gesamten Platz. Mit ihrer jungen und hungrigen Truppe sind sie sehr lauffreudig und spielen aggressiven Fußball.“ Das seien genau die Eigenschaften, welche die Morbacher in dieser Saison in den Fokus nehmen möchten, um im Anlaufverhalten mit einer höheren Intensität Paroli bieten zu können. Die Hunsrücker gehen daher gleich zu Beginn von einer ersten Standortbestimmung aus.
Personal: Matthias Haubst (Sprunggelenksverletzung) und Benjamin Massmann (Leistenprobleme) befinden sich im Aufbautraining. Zudem muss auch Torjäger Noah Lorenz (Fingerfraktur) noch etwas länger aussetzen, während Lukas Servatius privat verhindert ist. Mit dem früher unter anderem bei Mainz 05 und der SpVgg Greuther Fürth ausgebildeten Matthias Heck (27) hat die FVH zudem unter der Woche noch einen weiteren erfahrenen Spieler vom Oberligisten SV Rot-Weiss Wittlich verpflichtet.
Quelle: Volksfreund - FuPa.net
EGC empfängt die FV Morbach
Wirges will bei freiem Eintritt mit Dreier starten
0:2 hieß es vor rund einem Jahr am ersten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga. Da startete die EGC Wirges als Aufsteiger mit einer Niederlage in Morbach. Nun kommt die FV zur EGC – und die will definitiv erfolgreicher in die Saison starten.
Geschichte wiederholt sich. Zumindest in Teilen. Denn bereits in der vergangenen Saison der Fußball-Rheinlandliga gab es am ersten Spieltag ein Aufeinandertreffen zwischen der Spvgg. EGC Wirges und der FV Morbach. Allerdings damals in Morbach. Dieses Mal wird die Partie am Samstag (17.30 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz in Wirges ausgetragen. Und da soll sich, geht es nach Heimcoach Sven Baldus, Geschichte auch an einem weiteren Punkt nicht wiederholen, denn damals verlor die EGC, zu dem Zeitpunkt Wiederaufsteiger, mit 0:2, musste noch Lehrgeld bezahlen. Mittlerweile sieht Baldus seine Mannschaft ein Stück weiter, ist selbstbewusst genug, um zu sagen: „Wir wollen natürlich das erste Heimspiel erfolgreich gestalten.“ Das findet übrigens, dank eines Sponsors, bei freiem Eintritt statt – auch an der Stelle wiederholt sich Geschichte, denn das war bereits in der Vorsaison so.
Und die Zuschauer können sich, davon ist der EGC-Coach überzeugt, auf ein spannendes Duell freuen. Er weiß, dass da ein Gast kommt, der keinesfalls unterschätzt werden darf, schließlich hat die FV in der Sommerpause personell aufgerüstet, hat zuguterletzt noch Matthias Heck vom Oberliga-Aufsteiger Rot-Weiss Wittlich (vorher Cosmos Koblenz) verpflichtet. „Das ist schon eine starke Mannschaft, war es vor den Transfers auch schon“, sagt Baldus.
23-Tore-Mann Ronaldo Kröber fällt der EGC verletzt aus
Allerdings kann er das auch über seine Mannschaft sagen. Die hat eine ordentliche Vorbereitung hinter sich, mindestens 20 Spieler standen ihm zu den Trainingseinheiten zur Verfügung, die EGC ist von größeren Verletzungssorgen verschont geblieben – von einer Ausnahme abgesehen: In einem der Testspiele zog sich Stürmer Ronaldo Kröber eine Sprunggelenkverletzung zu, wird wohl noch ein, zwei Wochen ausfallen. Dass Kröber einer der Zielspieler und durchaus wichtig für das Wirgeser Spiel ist, weiß Baldus natürlich, Sorgen bereitet ihm der Ausfall seines 23-Tore-Manns der Vorsaison aber nicht. Einfach, weil es Alternativen gibt. Lasse Bieg, Tim Weyand, Euan Williams-Noss oder Neuzugang Leon Kritter sieht er in der Lage, die Position ganz vorne einzunehmen.
„Das ist mir aber lieber als umgekehrt und am Ende werden alle ihre Spielzeit bekommen.“
EGC-Trainer Sven Baldus über die Konkurrenzsituation im Kader
Kritter ist einer von drei Neuen, kickte zuletzt beim VfB Eppingen in der Verbandsliga Baden – und hat sich den Glas-Chemikern wegen eines Umzugs angeschlossen, war damit so etwas wie ein Glücksfall. Ebenfalls neu sind Mittelfeldspieler Luan Krasniqi, der von Oberligist Cosmos Koblenz kam und der sich als ähnlicher, aber sicher auch ein Stück weit erwartbarer Glücksfall entpuppte. „Er ist technisch gut, hat ganz viel Ruhe am Ball und weiß, wo das Tor steht“, sagt sein Trainer über den 20-Jährigen, bei dem die Wahrscheinlichkeit, ohne dass Baldus das bestätigen würde, groß ist, dass er gegen Morbach von Beginn an auflaufen wird. Das trifft nicht auf den dritten Neuen zu: Keeper Tim Teschner. Der spielte im Pokal und wird, das macht Baldus deutlich, auch keine klare Nummer zwei sein, hat aber im ersten Ligaspiel das Nachsehen gegenüber dem letztjährigen Stammkeeper Marius Schröder. „Da haben wir einen tollen Konkurrenzkampf“, freut sich Baldus. Das ist auch auf dem Feld so, sodass der Trainer auch unangenehme Entscheidungen wird treffen müssen. „Das ist mir aber lieber als umgekehrt und am Ende werden alle ihre Spielzeit bekommen“, so der Trainer.
Quelle: Rheinzeitung
