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Chronik Abteilung Wandern Von Alfons Weyand |
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Am 18. und 19. Oktober 2003 veranstalteten wir die 25. Internationale Volkswanderung. Herr Friedhorst Kirst vom Landesverband Rheinland-Pfalz gratulierte und überreichte die Urkunde des Deutschen Volkssportverbandes.
V.l.:
Karl-Heinz Weyand, Friedhorst Kirst, Herbert Hornberg, Alfons Weyand
Mit Stolz blicken wir auf diese erfolgreiche Jahre zurück:
Im
Jahre 1978 gründeten Alfons Jakobs, Josef Weyand, Karl-Heinz Weyand, Erich
Schnurr und Ernst Krümpelbeck die Abteilung, nachdem am 28.08.1977 eine
Wanderung aus Anlaß des Waldfestes im Ortelsbruch zur OK-Hütte stattgefunden
hatte. 189 Teilnehmer hatten sich eingefunden. Die Wanderung fand im Rahmen der
Aktion Trimm-Spiele des Deutschen Sportbundes statt, ebenso am 26. und
27.08.1978 zum Grauen Kreuz über 13 km mit ca. 300 Teilnehmern.
Diese
Veranstaltungen waren die Generalproben für die erste Wanderung in der Obhut
des DVV / IVV am 15.07.1979 mit Start und Ziel in der Realschule. Ab dem Jahr
1985 ist die Baldenauhalle der Veranstaltungsort. Insgesamt haben bei unseren
Wandertagen bislang mehr als 61.000 Personen teilgenommen, darunter viele
Wanderer aus Amerika, Luxemburg, Niederlande, Belgien und Frankreich. Die
bestbesuchte IVV-Wanderung war am 28. und 29. August 1982 mit 3.647 Startern.
Viele
unserer eigenen Wanderfreunde erinnern sich gerne an die alte Zeit, unter
anderem mit Teilnahmen in Hermeskeil, Birkenfeld, Stipshausen, Noviand, Bitburg,
Wittlich, Kesten, Klausen, Laufersweiler, Irmenach, Neuhütten, Hahn, Beltheim,
Beulich und Den Helder. Überall dort haben wir gemeinsam schöne Stunden
verbracht und Land und Leute kennengelernt.
Die
Wanderwarte Erich Schnurr und Ernst Krümpelbeck standen der Abteilung bis 1989
vor, nochmals vielen Dank für die über 10jährige erfolgreiche Arbeit.
Karl-Heinz
Bernard wurde zum Nachfolger gewählt und mit viel Engagement und
Pflichtbewusstsein leitete er „seine Wanderabteilung“.
Er
war stets um neue Wanderer und den Nachwuchs bemüht; es ist ihm gelungen, viele
Mitglieder der Alte-Herren Fußballabteilung für den Wandersport zu gewinnen.
Leider
verstarb er allzu früh im Alter von 52 Jahren am 13.01.2001. Nochmals vielen
Dank für seine stete Hilfsbereitschaft.
Seit
dieser Zeit leitet Herbert Hornberg die Wanderabteilung; für das
„Schriftliche“ sind Alfons und Josef Weyand zuständig.
Zur
Zeit laufen die Vorbereitung für unsere 26. IVV-Wanderung, die am 16. und 17.
Oktober 2004 mit Start und Ziel in der Baldenauhalle stattfindet. Wir laden
recht herzlich zur Teilnahme ein.
Zeitungsbericht
aus dem Trierischen Volksfreund vom 21.10.2003:
„Fußreisen“
durch den Hunsrück
Mehr
als 1600 Teilnehmer bei der Jubiläums-Volkswanderung des SV Morbach
Seit
25 Jahren bietet die Wanderabteilung des Sportvereins Morbach Wanderfreunden die
Gelegenheit auf Schusters Rappen die Reize des Hunsrücks kennen zu lernen. In
der Baldenauhalle gab es zum Jubiläum nicht nur eine Ehrenurkunde vom Deutschen
Volkssportverband für die Organisatoren, in einer kleinen Ausstellung wurde
zudem über ein Vierteljahrhundert Fußreisen rund um Morbach informiert.
Diesmal
waren es genau 1625 Wanderfreunde, die sich auf die 6, 10 oder 20 Kilometer
lange Strecke machten, informierte der Vorsitzende der Wanderabteilung im SV
Herbert Hornberg. „Das ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, aber
gerade mal die Hälfte der Jahre, als noch die amerikanischen Soldaten da
waren“, sagte Hornberg. Der Rekord von 1982 mit 3700 Teilnehmern wird somit
wohl nicht mehr gerochen werden.
Wie
das bei internationalen Volkswanderungen üblich ist, bekommen die stärksten
Gruppen und die am weitesten angereisten Wanderfreunde Preise. 118 Wanderer aus
Bischofsdhron waren diesmal die Rekordhalter, gefolgt von 61 aus Allenbach, 53
aus aus Kirchberg, 50 aus Sohren, 46 aus Kirnsulzbach und 45 aus Remeling in
Frankreich, die sich eigens einen Bus gechartert hatten.
Unter
den Morbacher Ortsvereinen waren die Alten Herren des Veranstalters mit 69 am stärksten
vertreten, gefolgt vom Hunsrückverein mit 40, der Feuerwehr mit 20 und dem
Turnverein mit 18 Wanderfreunden.
Die
Zehn-Kilometer-Strecke wurde zwar am häufigsten gewählt, doch der wahre Reiz,
da ist sich Hornberg sicher, lag in der 20-Kilometer-Distanz: „Wir haben da
sogar die Besichtigung des Holzmuseums in Weiperath mit eingebaut“.
Der Weg führte an den beiden Tagen an der Walholzkirche entlang durchs Dhrontal über die Hammerbrücke zum „Großen Herrgott“ in Rapperath und danach über die Horst zur Baldenauhalle zurück.