Rien ne vas plus - Nichts geht mehr, SVM von der Rolle
SV Morbach II - FC Büdlich/Breit 1:2 (0:0)
SV Morbach: Viktor Kneip - Michael Mohr, Patrick Jung, Marcus Wagner - Timo Klein, Andreas Kowalski, Torsten Gorges, Patrick Eck, Mark Anton - Benjamin Linn (ab 45. Minute Sebastian Nau), Andreas Kneppel
Tore: 1:0 Andreas Kneppel (69. Minute, Vorlage Andreas Kowalski), 1:1 Martin Thömmes (82.), 1:2 Werner Kiesgen (87., Handelfmeter)
Vorschau
Der SVM hatte die 0:4-Klatsche beim Tabellenführer Baldenau zu verdauen, wo man sich unter Wert schlagen ließ. Neben dem gesperrten (2 Spiele) Torhüter Kevin Greweling, der durch Viktor Kneip ersetzt wurde, fehlte Sascha Lieser verletzungsbedingt.
Gegen den abstiegsbedrohten FC Büdlich/Breit gelangen in der letzten Saison zwei hohe Siege und das sollte auch diesmal wiederholt werden, um weiter im Konzert der Spitzenteams der B-Liga mitspielen zu können.
Das Spiel
Kampfgeist, Spielwitz und gutes Fussballspiel. Das ist das Erfolgsrezept gegen vermeindlich schwächere Gegner. Aber all das fehlte gegen Büdlich und wurde durch Stückwerk ersetzt.
Der SVM war zwar die bessere Mannschaft, erspielte sich aber gegen die defensiven Gäste kaum nennenswerte Chancen.
Dennoch gelang nach 69 Minuten der Führungstreffer. Als Andreas Kowalski einen 22-Meter-Schuß an die Latte setzte, war Andreas Kneppel zur Stelle und schob zum 1:0 ein.
Was dann passierte, konnte keiner der Zuschauer nachvollziehen. Morbach spielte noch mehr auf Angriff, statt den sicherer "Dreier" zu sichern, und entblöste die Abwehr.
Dafür wurde man in der 82. Minute bestraft, als der Büdlicher Martin Thömmes einen Konter erfolgreich zum 1:1 abschloß.
Doch damit nicht genug. Ein Strafstoß führte sogar noch zu einem Sieg der Gäste. Einen Büdlicher Freistoß in den Morbacher Strafraum spielt ein SVM´ler mit der Hand, Elfmeter, Tor, Null Punkte.
Spieler des Tages
Marcus Wagner nach so langer Verletzungspause wieder über 90 Minuten im Einsatz zu sehen war ein schönes Erlebnis. Trotz fehlender Spielpraxis feierte er ein gelungenes Comeback und hielt mit Wadenkrämpfen bis zum Schluß durch.
Welcome back, Otze!
Marcus Wagner
Fazit
Sprachlosigkeit allenthalben. Das Kneppel-Team hat das Zeug ganz oben mitzuspielen, muß sich aber endlich einmal zusammenreissen. Nach dem undiszpliniertem Spiel in Hinzerath folgte nun taktisches Fehlverhalten in der Schlußphase.
Das Team muß sich zusammenraufen und wieder als geschlossene Einheit auftreten. Dann kommen auch wieder Erfolgserlebnisse.