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Im
Gespräch mit Rainer Nalbach (30.09.10) |

Rainer trauert ein paar
Punkten hinterher
Hallo Rainer,
ein viertel der Saison ist nun gespielt, da kann man ein erstes Fazit ziehen.
Wie zufrieden bist du mit der Mannschaft?
Rainer:
An für sich, gehen wir in die richtige Richtung. Wir müssten anhand
der Spielverläufe, meiner Meinung nach, nur drei Punkte mehr auf dem Konto
haben, dann wären wir im Soll.
Nach dem Lüxem
Spiel gab es Gesprächsbedarf, dann kam der freie Spieltag.
Das alles scheint ja richtig gut getan zu haben, oder wie ist die Leistungssteigerung
gerade gegen Laufeld zu erklären?
Rainer:
Hier muss ich Dich korrigieren, der freie Spieltag war vor dem Spiel in Lüxem.
Ja, Gesprächsbedarf bestand in der Form, dass wir über die späten
Gegentreffer von Lüxem, Sirzenich, Stadtkyll, Lambertsberg und Konz selbstkritisch
nachdenken mussten. Da wir ja in allen bisherigen Spielen, von keinem Gegner
vorgeführt wurden, sind solche Gegentore ab einem gewissen Zeitpunkt, nicht
mehr darstellbar. Wir haben uns hier selbst bestraft und um den Lohn gebracht.
Daher hoffe ich, dass Laufeld ein Wegweiser war.
Bei so vielen Spielen
fehlt mir auch schon mal die Übersicht.
Die Mischung Erfahrung und Jung scheint wohl nun auch besser zu greifen?
Rainer:
Je länger die Saison dauert, umso besser wird es. Die Jungs aus der A-Jugend
gewönnen sich immer mehr an den raueren Bezirksligaalltag und mit den erfahrenen
wie Markus, Andreas, Timo und jetzt noch Michael, haben wir ja nicht nur an
Erfahrung gewonnen, sondern auch an Qualität.
Auf die junge Garde
wird beim SVM natürlich ein besonderes Augenmerk geworfen, du kennst sie
ja schon aus deiner A-Jugendsaison.
Dazu noch Christopher Wild, wächst hier ein richtig guter Jahrgang heran?
Rainer:
Wenn die Kerle selbstkritisch genug bleiben, nicht abheben, den richtigen Leuten
zuhören und Ihren Eifer beibehalten, kann etwas wachsen, aber nur dann.
Dabei fehlt noch ein weiteres Talent, Mario Görgen
laboriert immer noch an einer Verletzung aus der A-Jugendzeit und wie ich zuhören
bekam wird er im Dezember noch operiert.
Kannst du uns Mario etwas näher bringen, denn bisher kennt ihn beim SVM
noch niemand und was kann man von ihm, wenn er wieder richtig fit ist, erwarten?
Rainer:
Ja, Mario ist auch so ein Kandidat, der sich nahtlos in die Riege einfügen
würde. Linksfuß, einsetzbar im Defensiven – Mittelfeld, oder links
in der Viererkette. Ihn näher bringen, hmm , das soll er mal schön
selbst machen. Erwarten können wir, wie bei den anderen, dass er die Bezirksliga
meistert und sich für höhere Aufgaben empfiehlt. Ich wünsche
ihm von dieser Stelle alles erdenklich Gute und das er schnellstens wieder auf
den Fußballplatz zurückkehrt, denn das muss gesagt sein, so ein Typ,
bereichert jede Mannschaft.
Für das Gespräch bedankt sich Udo Greweling
© svmorbach2010